Funkstille?
Nun, bevor ich anfange, die letzten 2 1/2 Monate “textlich aufzuarbeiten”, muss ich erst mal eine “Werbung” loswerden.
Gestern abend ging es ins Wohnzimmertheater Podio. Es ging mir den ganzen Tag über so ziemlich mittelmäßg bescheiden und ich hätte mich am Liebsten nur im Bett verkrochen, bin aber nachträglich froh, dies nicht getan zu haben
Also, im besagten Podio gastierten “Die 3 von der Funkstille“.
Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartet, aber dies hier hörte sich ganz vielversprechend an – nicht zuletzt aufgrund eines einzelnen Wortes…
* * * SAMSTAG, 24.04.10 * * *Die 3 von der Funkstille
Salonpopcomedy von Rühmann bis Prince
Eine bemerkenswerte, unglaublich vielseitige und vor allem sympathische Miniband mit großer Breitenwirkung!
Sie spielen die schrillsten Schlager, die schönsten Fernsehmelodien und die zärtlichsten Lovesongs im Geiste der gepflegten Unterhaltung der Jetztzeit und zelebrieren ihre subjektive Zeitreise durch Delikatessen und Verbrechen der Musikgeschichte. Was zwischen der Musik geschieht, wie drei skurrile Typen aus drei Nationen miteinander kommunizieren ist einfach unbeschreiblich.
Roy Sanders, Ex-Showstar aus Las Vegas (USA), Bert Kortheim, Berufsberater am Arbeitsamt Bad Salzuflen (D) und Oleg Pop, arbeitsloser Gelegenheitspianist (RUS) trafen sich und wußten sofort: sie sind Gegensatz in Perfektion.
Vorneweg: Alle 3 sind wunderbare Künstler – jeder einzelne Bühnencharakter ist so einmalig und anders – eigentlich passt alles nicht zusammen und wird dann doch eins.
Ihre Interpretationen diverser “Welthits” sind – Entschuldigung – rattenscharf!
David Hasselhoffs “Looking for Freedom” als Ballade, “Die Roboter” von Kraftwerk (einmalig!), Peter Maffay, ACDC, Wolfgang Petry, U2 und nicht zu vergessen die “Born to be alive”-Version (erinnerte an “Porn to be alive” von der Popolskis
… )
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einem großen Programm!
Eins allerdings habe ich schmerzlich vermisst – es steht oben in der “Werbung” drinne – na, wer ahnt etwas? Genau, es war leider keine Interpretation von Prince dabei. Dabei hätte ich das nun wirklich gerne gesehen (und zwar inkl. einem geilen (sorry) Gitarrensolo!).
Na, vielleicht kommen die 3 nochmal nach Krefeld oder Umgebung und ich habe dann etwas mehr Glück mit Prince.
Und falls einer der 3 auf diesen Blog stoßen sollte: Bitte bei mir melden inkl. Orts- und Terminangabe, damit ich meine heißersehnte Prince-Interpretation miterleben darf! ![]()
-> Jaaaa, ich weiß, ich bin ein wenig *räusper* bekloppt irre. Macht mir aber nix, ich kenn mich nicht anders…
In diesem Sinne: LOVE IS AIR


